Glücklich sein durch Achtsamkeit

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Achtsamkeit trägt wesentlich zu Gesundheit, Glück und Lebensfreude bei, das beweisen zahlreiche Untersuchungen.

 

Doch was ist Achtsamkeit eigentlich? Achtsamkeit bedeutet, seine ganze Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen  Augenblick zu richten und sich selbst wahrzunehmen. Achtsamkeit bedeutet, wahrzunehmen, was man gerade körperlich empfindet und was man im innersten fühlt. Achtsamkeit ist sozusagen der Schlüssel zu sich selbst.

 

Und wie gelingt es, achtsam zu sein? Darüber informiert der folgende Text.

 

 

Energie folgt der Aufmerksamkeit

Eine psychologische Erkenntnis besagt: "Die Energie folgt der Aufmerksamkeit."

Angenommen, Sie wollen sich selbst und Ihrem Körper mit Lebensenergie versorgen. Womit gelingt das wohl besser. Wenn Sie jede Sekunde Ihres Alltags damit verbringen, Ihre Aufmerksamkeit auf die  Welt im Außen zu richten? Tagsüber auf Ihre berufliche Tätigkeit, in der Freizeit auf (oberflächliche) Gespräche mit Freunden, auf die Angelegenheiten Ihrer Nachbarn, auf Informationen in den Medien, auf Fernsehfilme oder Videos?

 

Oder schenken Sie sich selbst mehr Energie, wenn Sie bewusst auf sich selbst achten. Wenn Sie beim essen darauf achten, was Sie riechen und schmecken, wenn Sie in der Badewanne darauf achten, wie wohlig sich das warme Wasser anfühlt, wenn Sie bei einer Umarmung darauf achten, wie gut sich menschliche Nähe anfühlt. Die Antwort ist klar, mit dieser Form der Achtsamkeit für sich selbst schenken Sie sich selbst Aufmerksamkeit und Energie. Gönnen Sie sich diese Energie der Achtsamkeit regelmäßig so oft wie möglich.   

Achtsamkeit gegenüber den eigenen Emotionen

Besonders gut bewährt sich Achtsamkeit im Umgang mit den eigenen Emotionen. Vor allem die unbewussten Emotionen können immer wieder "Störimpulse" aussenden, die sich entweder als körperliche oder seelische Missempfindungen ihren Weg bahnen.

 

Gerne neigen wir dazu, diese Missempfindungen verdrängen oder verleugnen zu wollen, oder auf der rein körperlichen Ebene nach Heilung zu suchen. Viel wirkungsvoller ist es, diesen Emotionen Achtsamkeit zu schenken, denn sie wollen gesehen und wahrgenommen werden.

 

Sie sind gerade traurig? Oder ängstlich? Oder wütend? Spüren Sie hin, nehmen Sie wahr, was das jeweilige Gefühl mit Ihnen macht: Spüren Sie, dass Ihr Herz schwer ist? Oder spüren Sie einen Druck in der Magengegend? Oder einen Kloß im Hals? Oder Schmerzen im Rücken, in Armen oder Beinen?

 

Lassen Sie dieses Gefühl zu, nehmen Sie es einfach nur wahr. Und dann achten Sie auf kleinste Veränderungen. Ändert sich die körperliche Empfindung, wenn Sie bewusst ausatmen und sich dabei vorstellen, wie Sie Ärger und Stress herauslassen? Ändert sich Ihre Empfindung, wenn Sie das Gesicht zu einem Lächeln verziehen? Ändert sich Ihre Empfindung bei einem entspannenden Gedanken, den Sie denken? Wird es Ihnen dann plötzlich leichter ums Herz?

 

Schenken Sie sich und Ihren verdrängten Emotionen täglich diese Zeit der Achtsamkeit. Lernen Sie, Ihre Emotionen bewusst wahrzunehmen und dann bewusst zu verändern. Machen Sie sich klar, dass solche Emotionen nur kurzzeitig auftauchen und sich rasch auflösen, wenn Sie sie nicht mehr wegdrücken. Lassen Sie zu, dass die Energie der Achtsamkeit, die Sie sich selbst schenken, Ihr Wohlbefinden verbessert. 

Achtsamkeit im Alltag

Und schenken Sie Ihre Achtsamkeit auch im Alltag immer dem gegenwärtigen Moment. Essen Sie achtsam, verrichten Sie Ihre Alltagstätigkeiten voller Achtsamkeit, kommunizieren Sie achtsam mit Ihren Mitmenschen.

 

Achten Sie vor allem auch auf Ihre eigenen Bedürfnisse. Achten Sie darauf, wer oder was Ihnen gut tut, und geben Sie solchen Impulsen nach. Entfernen Sie sich aus Situationen, die Ihnen nicht gut tun, und schaffen Sie sich ein Leben, das Ihnen gut tut.

 

Ich weiß, das ist nicht immer einfach. Aber mit Achtsamkeit sich selbst gegenüber lässt sich erkennen, was Sie verändern wollen und wie Sie es verändern können. Nicht immer muss die äußere Situation verändert werden, manchmal reicht es auch, die innere Einstellung zu ändern. Mit Achtsamkeit werden Sie auch dies erkennen und spüren, welche Gedanken Ihnen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und Sie frei atmen lassen.

 

Fazit: Tun Sie sich selbst etwas Gutes, gönnen Sie sich Achtsamkeit.

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Es gibt inzwischen auch zahlreiche Bücher, die Sie zu mehr Achtsamkeit im Alltag anregen können.

 

Hier als Beispiel das wunderschöne Achtsamkeitsbuch das ganze Jahr: "Zeit für Achtsamkeit"

 

 


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Kommentare: 7
  • #1

    Herbert (Sonntag, 15 Mai 2016 08:59)

    Danke liebe Johanna für den sehr guten Beitrag!

    Richtig aufschlussreich wird es, wenn wir uns beobachten, auf was wir unsere Aufmerksamkeit richten. Dein Video von der selektiven Wahrnehmung ist da hilfreich. Wir sehen also nur einen Ausschnitt dessen, was wirklich um uns herum geschieht. Wollen wir neutral beobachten? Das wird so leicht nicht möglich sein. Wir sind es nämlich, welche durch unsere Aufmerksamkeit die Wirklichkeit entstehen lassen.

    Wie oft schalte ich den Computer ein, blättere ein wenig in den div. Nachrichtenseiten und sage mir: "Verd.. nochmal, ich will jetzt endlich etwas Schönes, etwas Gutes sehen!" Dort finde ich es nicht. Aber ich brauche nur in die Natur zu gehen, da bricht es geradezu über mich herein, und die Menschen grüßen freundlich mit einem echten Lächeln.

    Gibt es zwei Wirklichkeiten? Es gibt nur die Wirklichkeit, welche wir beobachten. Wir sollten also nicht nur unsere Gedanken beobachten, sondern das, welchem wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Dann wissen wir, wer wir im Augenblick sind.

    Liebe Grüße

    Herbert

  • #2

    Johanna (Dienstag, 17 Mai 2016 09:14)

    Danke Herbert für deine ergänzenden Gedanken zum Thema Achtsamkeit. Ja, du sagst es, wir können in den Nachrichtenseiten alle Probleme der Welt lesen, oder wir können in die Natur gehen und wahrnehmen, was uns da alles an Schönem geschenkt ist: Sonne, wunderschöne Landschaft, frisches Grün und leuchtende Farben, energie spendende Bäume, fröhlich machende Blumen am Wegrand - und das alles kostenfrei!

    Ich genieße fast täglich den Blick ins Taubertal, gerade jetzt im Frühjahr ist das wunderschön, oder einen Bummel durch die belebte Altstadt, dort gibt es, wie du so schön schreibst, Menschen mit einem echten Lächeln.

    Liebe Grüße und vielleicht bis bald einmal in Rothenburg

    Johanna

  • #3

    Pinselgänger (Montag, 14 November 2016 15:04)

    Das klingt alles ganz schlüssig! Ich habe auch schon festgestellt, dass man besser lebt, wenn man Lebensfreude bewusst geniesst und darauf achtet, was einen glücklich macht. Vielen fehlt irgendwie der Blick dafür.

  • #4

    Johanna (Montag, 14 November 2016 18:20)

    Danke für deinen Kommentar. Ja, man lebt besser, wenn man sich bewusst auch Lebensfreude und glücklich machende Aspekte fokussiert. Mir selbst gelingt das zwar noch nicht immer, aber immer öfter. :-)

  • #5

    Berneice Vantrease (Donnerstag, 02 Februar 2017 17:52)


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